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Unsere Eltern

SEB verabschiedet ausgeschiedene Mitglieder

Für ihre langjährige Mitarbeit im Schulelternbeirat dankten Frau Mendritzki und Herr Fuhrmann v.l.n.r. Christhild Breitbach, Martina Schuster und Rita Spurzem. Es fehlte Herr Pelzer.

Der Schulelternbeirat 2016/2017

stehend (v. li.): Fr. Heimann, Hr. Krüger, Hr. Trundt, Fr. Breitbach, Fr. Bläser, Fr. Seul, Fr. Schmitt, Fr. T. Leich, Hr. Endres

sitzend (v. li): Fr. H. Leich, Hr. Heimann (Stellvertr. Vors.), Hr. Fuhrmann (Vors.), Fr. Spurzem

Es fehlen: Hr. Haferkamp, Hr. Pelzer, Fr. Schuster

Danke für Ihre Mitarbeit, Herr Wenzel!

Eberhard Wenzel engagierte seit 2010 im Schulelternbeirat der Albert-Schweitzer-Realschule plus Mayen. Darüber war er in verschiedenen weiteren Gremien der Schule aktiv und war als Elternvertreter Mitglied im Schulträgerausschuss des Kreises Mayen-Koblenz.
Egal was zu erledigen war, Herr Wenzel war stets zur Stelle. "Du hast immer mit dem gesunden Menschenverstand gehandelt und entschieden", so Andreas Fuhrmann in seinen Abschiedsworten.

Eltern informieren Eltern - Tag der offenen Tür 2016

Neu gewählt!

Schulelternbeirat im Schuljahr 2016/17

 

Lfd.Nr.

Name, Vorname

1

Fuhrmann Andreas

2

Heimann, Torsten

3

Haferkamp, Markus

4

Trundt, Uwe

5

Spurzem, Rita

6

Breitbach, Christhild

7

Heimann, Karin

8

Endres, Mario

9

Schmitt, Doris

10

Pelzer, Robert

11

Leich, Hongxia

12

Seul, Verena

13

Krüber, Jörg

14

Bläser, Christine

15

Schuster, Martina

Aufgaben und Funktionen des Schulelternbeirates

Die wesentlichen Aufgaben und Funktionen des Elternbeirates ergeben sich aus dem Schulgesetz.

 

Hilfreich ist die Broschüre:

http://leb.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/leb.bildung-rp.de/Publikationen/Titel_Flyer_7.Auflage.pdf

"ELTERNMITWIRKUNG IN RHEINLAND-PFALZ von Eltern für Eltern".

 

Die wichtigsten Informationen zur Elternmitwirkung auf Klassenebene sowie auf Schulebene können Sie aber auch der folgenden Zusammenstellung entnehmen.

 

 

ELTERNMITWIRKUNG AUF KLASSENEBENE

 

Aufgaben der Klassenelternversammlung (KEV)

 

Die KEV besteht aus allen Eltern einer Klasse. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, im Interesse der Schülerinnen und Schüler beratend und unterstützend mit den Klassen und Fachlehrkräften zusammen zu arbeiten. Hier stehen vor allem Erziehungsfragen im Vordergrund sowie alle anderen klassenbezogenen Probleme.

 

Themen für die KEV können u. a. sein:

  • Fragen zum Unterricht,
  • Grundsätze der Notengebung,
  • Hausaufgaben,
  • Umgang mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern,
  • Durchführung von Klassenfahrten.

 

Informationspflicht der Schule

 

Vor allem die Klassenleitungen sind verpflichtet, die KEV über schulische und unterrichtsbezogene Angelegenheiten zu informieren. Diese "Bringschuld" der Schule ist die Grundlage für eine erfolgreiche Elternmitwirkung.

 

Wahlen in der Klassenelternversammlung

 

Bei Wahlen, z.B. zur Klassenelternsprecherin oder zum Klassenelternsprecher, haben Eltern für jedes ihrer Kinder zwei Stimmen. Dies gilt auch dann, wenn nur ein Sorgeberechtigter anwesend ist. Die KEV wählt spätestens vier Wochen nach Unterrichtsbeginn eine Klassenelternsprecherin oder einen Klassenelternsprecher und in einem zweiten Wahlgang die Stellvertreterin oder den Stellvertreter. Ihre Amtszeit dauert in der Regel zwei Jahre. Zur Wahlveranstaltung lädt die Klassenleitung ein. Die KEV tagt in nicht-öffentlicher Sitzung. Ihre Beratungen unterliegen grundsätzlich nicht der Verschwiegenheit. Über Angelegenheiten, die einer vertraulichen Behandlung bedürfen, ist Stillschweigen zu bewahren. Das Anfertigen eines Protokolls ist sinnvoll.

 

Aufgaben der Klassenelternsprecherin oder des Klassenelternsprechers

 

Klassenelternsprecherinnen und Klassenelternsprecher haben folgende Aufgaben und Verpflichtungen:

  • Einladung zur KEV, in Absprache mit der Klassenleitung,
  • Leitung der KEV,
  • Durchführung der Beschlüsse der KEV,
  • beratende Teilnahme an Klassen- und Stufenkonferenzen,
  • Vertretung der KEV gegenüber der Schule und den Lehrkräften.

Die KEV kann die Klassenelternsprecherin und den Klassenelternsprecher sowie ihre Vertreterinnen und Vertreter durch Mehrheitsbeschluss abwählen. Ausscheiden und

Nachwahl regelt die Schulwahlordnung.


ELTERNMITWIRKUNG AUF SCHULEBENE

 

Aufgaben des Schulelternbeirats (SEB)

 

Der SEB vertritt die Eltern gegenüber der Schule, der Schulaufsicht und der Öffentlichkeit. Er soll die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule fördern und mitgestalten.

 

Das Schulgesetz sieht drei Formen der Mitwirkung des SEB vor:

  • Anhören (Stellungnahme des SEB),
  • Benehmen (Austausch von Argumenten; Entscheidung durch die Schulleitung),
  • Zustimmung (gemeinsame Entscheidung von SEB und Schulleitung).

 

Informationspflicht der Schule

 

Die Schulleitung ist verpflichtet,

  • den SEB über alle Angelegenheiten zu informieren, die für das Schulleben bedeutsam sind und
  • Gesetzes- und Verordnungstexte zur Verfügung zu stellen.

 

Wahl und Zusammensetzung des SEB

 

Schulelternbeiräte werden in allen Schulen gebildet, sofern sie nicht ausschließlich von volljährigen Schülerinnen und Schülern besucht werden. Die Amtszeit des SEB beträgt zwei Jahre und endet mit der Konstituierung des neuen SEB.

 

Ein Mitglied des SEB scheidet aus seinem Amt aus,

  • wenn es kein Kind mehr an der betreffenden Schule hat oder
  • wenn es von seinem Amt zurücktritt.

In diesen Fällen rückt die Stellvertreterin oder der Stellvertreter mit der höchsten Stimmenzahl nach.

 

Verfahrensweise des SEB

 

Der SEB tagt in nicht-öffentlicher Sitzung, kann jedoch Gäste einladen. Die Schulleiterin oder der Schulleiter nimmt (bis auf Ausnahmefälle) grundsätzlich an den Sitzungen teil. Die Beratungen des SEB unterliegen nicht der Verschwiegenheit. Über Angelegenheiten, die einer vertraulichen Behandlung bedürfen, ist Stillschweigen zu bewahren. Die Sitzungen werden protokolliert.

 

Schulelternsprecherin und Schulelternsprecher

 

Der SEB wählt die Schulelternsprecherin oder den Schulelternsprecher und deren Stellvertreterin oder Stellvertreter für zwei Jahre. Sie können durch förmlichen Beschluss des SEB abgewählt werden und scheiden damit aus ihrem Amt aus.

 

Aufgaben der Schulelternsprecherin oder des Schulelternsprechers

 

Die Schulelternsprecherin oder der Schulelternsprecher lädt nach Bedarf zu den Sitzungen des SEB ein.

In allgemeinbildenden Schulen müssen im Schuljahr mindestens zwei Sitzungen, in berufsbildenden Schulen mindestens eine Sitzung stattfinden. In der Regel tagt der SEB monatlich. Die Schulelternsprecherin oder der Schulelternsprecher stimmt einen Termin mit der Schulleitung ab, bespricht mit ihr die Tagesordnung und fügt deren Beiträge ein.

 

Gesetzliche Grundlagen

 

Die Aufgaben des Schulelternbeirats ergeben sich aus § 40 (SchulG)

 

(1) Der Schulelternbeirat hat die Aufgabe die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten. Der Schulelternbeirat soll die Schule beraten, sie unterstützen, ihr Anregungen geben und Vorschläge unterbreiten.

 

(2) Der Schulelternbeirat vertritt die Eltern gegenüber der Schule, der Schulverwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit. Er nimmt die Mitwirkungsrechte der Eltern wahr.

 

(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulelternbeirat über alle Angelegenheiten, die für das Schulleben von wesentlicher Bedeutung sind.

 

(4) Der Schulelternbeirat ist anzuhören bei allen für die Schule wesentlichen Maßnahmen, insbesondere bei

·         Veränderungen des Schulgebäudes, der schulischen Anlagen und Einrichtungen,

·         der Einführung neuer Lern- und Arbeitsmittel, soweit nicht der Schulbuchausschuss zuständig ist,

·         Anträgen an den Schulträger mit Bezug auf den Haushaltsplan der Schule,

·         der Einrichtung von freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen (z.B. Arbeitsgemeinschaften),

·         Fragen im Zusammenhang mit Regelungen der Beförderung der Schülerinnen und Schüler,

·         Regelungen zur Ausstattung der Schulbibliothek und der Schülerbücherei,

·         der Festlegung der beweglichen Ferientage.

 

(5) Des Benehmens mit dem Schulelternbeirat bedürfen

·         die Maßnahmen für Schulentwicklung und Qualitätssicherung,

·         die Erweiterung, Einschränkung oder Aufhebung der Schule,

·         die Einbeziehung der Schule in einen Schulversuch,

·         die Verleihung einer Bezeichnung oder Änderung der Bezeichnung der Schule,

·         die Organisation von Unterricht und außerunterrichtlicher Betreuung in der Ganztagsschule,

·         die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die Durchführung außerunterrichtlicher schulischer Veranstaltungen,

·         die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die außerschulische Benutzung der Schulgebäude und Schulanlagen,

·         die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für den Unterrichtsausfall bei besonderen klimatischen Bedingungen,

·         die Aufstellung der Hausordnung.


 

(6) Der Zustimmung des Schulelternbeirats bedürfen folgende Maßnahmen der Schule:

·         Abweichungen von der Stundentafel, soweit sie in das Ermessen der einzelnen Schule gestellt sind, um fachliche oder pädagogische Schwerpunkte zu setzen,

·         Aufstellung von Grundsätzen eines besonderen unterrichtlichen Angebots,

·         Aufstellung von Grundsätzen über den Umfang und die Verteilung von Hausaufgaben,

·         Regelungen für die Teilnahme von Eltern am Unterricht des eigenen Kindes,

·         Aufstellung von Grundsätzen für die Durchführung von Schulfahrten,

·         Einführung und Beendigung der Fünftagewoche und wesentliche Änderungen der Unterrichtszeit, soweit sie der einzelnen Schule überlassen sind,

·         Abschluss von Schulpartnerschaften und Aufstellung von Grundsätzen für den Austausch von Schülerinnen und Schülern,

·         grundsätzliche Fragen der Berufsberatung, der Gesundheitspflege, der Ernährung und des Jugendschutzes in der Schule.

 

Wird ein Einvernehmen nicht erreicht, so kann die Schulleiterin oder der Schulleiter oder der Schulelternbeirat die Entscheidung des Schulausschusses herbeiführen.

Die Rechte der Schulaufsicht bleiben unberührt.