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Startschuss für das Landesprojekt 'Care4future'/ Netzwerk Mayen

(18.08.17) Am 17.08.2017 nahmen 16 Schüler/ -innen der Albert-Schweizer-Realschule plus (Mayen), an einem ganztägigen Erste-Hilfe-Kurs in der Pflegeschule (St. Elisabeth, Mayen) teil. Dieser war die Grundlage und  gleichzeitig Auftakt für das Jahresprojekt im Schuljahr 2017 / 2018, im Wahlpflichtfach Gesundheit & Soziales. Die Schüler/ -innen wurden durch Fr. Krings und Fr. Berck (Lehrerinnen der Realschule plus, Mayen) begleitet und von Fr. Hentschel (Schulleiterin, Pflegeschule St. Elisabeth Mayen) in der Pflegeschule begrüßt. In einer zunächst grundständigen, theoretischen Wissensvermittlung durch Hr. Kleine-Natrop (Rettungssanitäter, DRK Ettringen), zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen, konnten die Lernenden für das Thema sensibilisiert und motiviert werden. Eine sich daran anschließende Schulung zur Erlangung von Grundfertigkeiten durch ein individuelles Training, komplettierte den Ein-Tages-Grundkurs, der mit großem Applaus für den Trainer Hr. Kleine-Natrop, erfolgreich endete.

Theatertbesuch 'NATHAN'

(12.06.17) Am Montag (22.05.2017) besuchten die Klassen 10 das Theaterstück 'Nathan' im Schauspielhaus Bonn- Bad Godesberg.

Im Rahmen der Vorbereitung auf den Theaterbesuch fand in der Aula ein Workshop statt, der uns ein wenig für die Thematik des Stückes sensibilisieren sollte. Die Theaterpädagogin Inga Waizenegger teilte uns in Gruppen ein. Wir erstellten Standbilder zu den Begriffen: Wahrheit, Religion, Toleranz und Freiheit. Diese Begriffe sind die Grundthemen des Stückes ?Nathan der Weise? (Lessing). Anschließend sollten wir die Themen des Werkes auf die heutige Zeit übertragen. Wie sieht es heute aus mit Wahrheit, Toleranz und Religionsfreiheit? Konkret wurde die Situation der Muslime in Deutschland betrachtet.

Das Theaterstück zog uns gleich zu Beginn in seinen Bann; denn völlig unvermittelt stand ein Mann aus der Zuschauermenge auf und hielt einen Monolog über all die Terroranschläge der letzten Jahre, was uns sehr betroffen machte. Es stellte sich heraus, dass der Mann einer der Protagonisten des Stückes war, er war der Lehrer einer Schulklasse.

In der Klasse gab es viele muslimische Schüler, die davon berichteten, welche Vorurteile und Beleidigungen ihnen tagtäglich begegnen und wie schlimm das für sie sei.

Parallel zur heutigen Situation wurde das traditionelle Stück aufgeführt, das zwar schon über 200 Jahre alt ist, sich aber mit derselben Problematik und den gleichen Fragen beschäftigt. Welche ist die einzige und wahre Religion? Das Stück zeigte, wie Nathan mit der Situation umging; seine Antwort war die Ringparabel: Ein Vater hatte einen Ring, den er an seinen meistgeliebten Sohn vererben wollte. Doch weil er seine Söhne alle gleich liebte, ließ er den Ring nachmachen, niemand konnte das Original von den Duplikaten unterscheiden. Die drei Ringe stehen symbolisch für die drei Weltreligionen. Es soll damit ausgesagt werden, dass die drei Religionen von gleichem Wert sind und keine Religion besser oder schlechter ist. Alle Menschen werden von Gott geliebt.

Obwohl das Stück von Lessing schon sehr alt ist, wurde das Werk sehr modern, aktuell und mit spannenden Effekten umgesetzt. Wir wurden gefordert, über die aktuelle politische Situation nachzudenken und uns auch persönlich mit der Thematik auseinanderzusetzen. In den folgenden Deutschstunden wirkte der Theaterbesuch noch nach.

Wir bedanken uns bei der Kreissparkasse und beim Förderverein für die großzügige finanzielle Unterstützung!

Was ist auf dem Schulhof los??????????????????

(Kopie 1)

Albert-Schweitzer-Realschule plus im Theater Rausch

Container auf dem Schulhof - eine Baumaßnahme? 

"Da, die Spuren des Riesen", gebannt folgen die Schülerinnen und Schüler der Vorstellung des Theaters Bonn. Denn diesmal gab es ein Mayener Heimspiel: Das Theater Bonn betreibt seine kleinste Bühne in einem Theatercontainer. Liebevoll eingerichtet und bestens inszeniert, tourt dieser Container dann in Bonn - und kam dieses Jahr auch bis nach Mayen, zu unserer Realschule plus.

Hier wurde er von den Schülerinnen und Schülern der Orientierungsstufe begeistert empfangen. Grün von außen, grün von innen?

Mitnichten. Eine Burgwelt präsentiert sich dem Zuschauer und er wird hineingeführt in eine Welt des Abenteuers und der Magie. Hier muss sich die Heldin Igraine Ohnefurcht, nach dem Buch von Cornelia Funke, gegen Zauberer und Schicksalsschläge durchsetzen. Nadine Schwitter und Stephan Ohm punkten durch ein hervorragend fesselndes Schauspiel, bei dem sie die Welt auf die Bühne bringen - im Bedarfsfall auch durch charaktervolle Puppen.

Nicht nur die Schüler waren von der Darbietung begeistert, auch die Lehrer begrüßten das Engagement des Theaters. Denn vieles lässt sich durch Kunst und Kreativität ausdrücken, provokantes kann diskutiert werden.

Auch aus diesem Grund bietet die Albert-Schweitzer Realschule plus in Mayen einige Talentfächer in der Orientierungsstufe an, mit dabei: darstellendes Spiel.

Erfolgreiche Teilnahme am Leichtbauprojekt der Westnetz GmbH

(22.05.17) Nach den erfolgreichen Jahren des Bobby-Car-Wettbewerbes wurde in diesem Jahr erstmals ein neuer Wettbewerb aller Patenschulen der Westnetz GmbH ausgetragen: ein Leichtbauprojekt sollte verwirklicht werden: Innerhalb einer vierstündigen Bauzeit sollten die Schülerinnen und Schüler mit dem vorgegebenen Material eine Brücke mit zwei Hebeanlagen sowie ein Auto bauen. Ziel war ein automatisierter Ablauf vom Losfahren des Autos in die erste Hebeanlage hinein, das Überqueren einer 2m-langen Brücke, das Herablassen des Fahrzeuges in der zweiten Hebeanlage mit dem sich anschließenden Herausfahren des Autos.
Eine große Aufgabe, wie sich sehr bald herausstellen sollte. Aber mit Teamgeist und dem Ziel vor Augen, erbrachten die Schülerinnen und Schüler eine wahre Meisterleistung. Im TuN-Unterricht (Technik und Naturwissenschaft) wurde bereits vorher geplant und probiert: Was hält Papier aus? Wie konstruiert man eine Brücke aus Papier? Wie lenkt man das Auto über die Brücke? Wie automatisiert man den Ablauf? Trotz aller Planungen hielt der Wettbewerbstag einige Überraschungen bereit. Manche Bauphase dauerte wesentlich länger als geplant, nicht jede Idee war auch wirklich tragfähig oder funktionierte nur bedingt. Es musste kreativ umgeplant oder gar neu gedacht werden, was unseren beiden Teams wunderbar gelang.
Beiden Gruppen gelang es ihre Bauwerke heil zur Präsentation zu bringen und auch die praktische Vorführung gelang weitestgehend, wobei der automatische Ablauf die größte Herausforderung darstellte ? hier war es keiner Gruppe gelungen, dies ohne ?Nachhelfen? zu zeigen. Der Zeitfaktor und auch die unterschiedliche Gruppenstärken waren hier letztlich die entscheidenden Faktoren. Sieben Teams (IGS Pellenz, RS plus Mendig, RS plus Andernach und RS plus Mayen) waren am 18. Mai 2017 im Aus- und Weiterbildungszentrum der Westnetz an der Rauschermühle angetreten, jede Gruppe hatte ihre eigene kreative Lösungsumsetzung entwickelt, kein Auto und keine Brücke glich der anderen ? alles in allem ein spannender Tag. Die Auszubildenden standen den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite, darüber hinaus hatten sie auch einen leckeren Grillimbiss zur Mittagszeit vorbereitet.
Ausbildungsleiter Jan Bruhn moderierte die Präsentation am Nachmittag und half mit kleineren Tipps und Tricks die Autos zur Brücke und über die Brücke zu bringen. Eine Jury bewertete die Kreativität, die Funktionalität und auch die Umsetzung der Projektaufgabe, sodass am Ende die Sieger feststanden. Ein erster Jubel entstand bereits, als man feststellen durfte, dass beide Teams der Albert-Schweitzer-Realschule plus Mayen auf dem Siegerpodest gelandet waren. Als es dann der erste und der zweite Platz waren, gab es kein Halten mehr. Fachlehrerin Gerti Mund und Konrektorin Karin Butter können sehr stolz auf ihre TuN-Gruppen der Klassen 9a-c sein, der Ehrgeiz an dieser Projektidee weiterzuarbeiten war geweckt.
Ein solcher Wettbewerb belebt die bestehende Schulpatenschaft zwischen der Westnetz und den umliegenden Schulen ungemein.

Theater-Workshop der Klassen 10