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Seminar: Die Nachhaltigkeit im täglichen Leben

(01.02.20) Im Rahmen der Nachhaltigkeitsbildung fand für die Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG sowie für weitere Interessierte, vom 13. bis 14. Januar 2020, ein Seminar zum Thema 'Die Nachhaltigkeit im täglichen Leben umsetzen', im Haus Venusberg Bonn statt.

Nach entspannter Anreise wurde die Gruppe herzlich von Frau Giebel im Schulungsraum begrüßt. In einer ersten Arbeitsphase wurde den Schülerinnen und Schülern, mithilfe einer riesigen Weltkarte, das Verhältnis zwischen Bevölkerung, Nahrung, Verdienst und CO2 Ausstoß je Kontinent verdeutlicht. Nach einer kurzen Stärkung zur Mittagszeit, ging es in die zweite Arbeitsphase. Hier durften die Schülerinnen und Schüler ihre alten, mitgebrachten Handys auseinanderbauen, um herauszufinden welche Rohstoffe bei der Herstellung verwendet wurden. Um die Identifizierung der Rohstoffe zu erleichtern, wurden kleine Rohstoffbaukästen zu Rate gezogen. Im Besonderen wurde Coltan zum Thema der weiteren Gespräche. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren von den erschreckenden Arbeitsbedingungen, zur Gewinnung von Coltan. Mit diesem neu erworbenen Wissen bereiteten sie Interviewfragen vor, mit denen sie gegen Abend in der Stadt verschiedene Handyvertreiber aufsuchten und befragten.

Die Ergebnisse der Interviewfragen wurden am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, im Seminar ausgewertet. Leider hatten sich nur wenige Mitarbeiter bereiterklärt den Schülerinnen und Schülern ihre Interviewfragen zu beantworten. In einer abschließenden Arbeitsphase erfuhren die Kinder schließlich, dass für viele Handyhersteller Kinderarbeit, trotz offizieller Verbote zum Alltag gehört. Nachdem die Schülerinnen und Schüler in einer Dokumentation ein 13-jähriges Mädchen sahen, die in einer Fabrik 100 Handydisplays pro Stunde reinigte und das 13 Stunden am Tag, reflektierten sie in einer Abschlussdiskussion ihr eigenes Konsumverhalten sowie ihre Handlungsoptionen.

Wir können etwas tun! Wir müssen nicht immer das neueste Produkt kaufen. Stattdessen können wir unser aktuelles Handy nutzen, bis es wirklich kaputt ist. Dann sollte es allerdings in einer Recycling Box entsorgt werden, da die Bestandteile nicht in den Hausmüll gehören. Außerdem können wir uns vor dem Kauf über die Firma und ihre Produktionsbedingungen informieren. Beispielsweise gibt es bereits ein Fairphone auf dem Markt.

 

Nachhaltiger Schulkiosk an der Albert-Schweitzer-Realschule gestartet

(05.04.19) Wir freuen uns, dass der Schulkiosk unter neuer Leitung gestartet ist. Das Team um Ursula Hönig hält eine große Auswahl vollwertiger belegter Brötchen, Joghurt, Obst sowie gesunde Durstlöscher bereit.

Das Angebot wurde mit Schulleitung und Schulelternbeirat abgestimmt. Die Lebensmittel sind lecker, qualitativ hochwertig und können ruhigen Gewissens verzehrt werden: Fleisch- und Backwaren stammen von Mayener Betrieben, das größtenteils saisonal angebotene Obst wurde biologisch produziert und die Getränke kommen von nahe gelegenen Mineralbrunnen im Brohltal.

Mit der Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit setzt unsere Schulgemeinschaft in diesem Bereich ein deutliches Zeichen. Unsere Kinder sind es uns wert!

Wir wünschen dem Schulkiosk-Team viel Erfolg!

 

(21.03.18) Nachhaltigkeit wird an unserer Schule traditionell großgeschrieben. Schon seit Jahren gibt es viele verschiedene Aktionen und Projekte im Rahmen der Umweltarbeit. Die Schülervertretung (SV) hat auf Ihrer Tagung zu Schuljahresbeginn viele Ideen gesammelt, um nachhaltiges Handeln in der Schule umzusetzen.

Für weitere Infos bitte auf die Überschrift klicken...

Kleider machen Leute - Leute machen Kleider

Nachhaltigkeitsbildung an der Albert Schweitzer Realschule plus Mayen - Schüler absolvierten Seminar "Kleider machen Leute - Leute machen Kleider"

Wo kommt unsere Kleidung her? Von wem und unter welchen Bedingungen werden unsere Klamotten hergestellt und welche Möglichkeiten haben wir, unseren Konsum verantwortungsbewusst zu gestalten?
Diesen und weiteren Fragen gingen 20 Schüler bei ihrem Seminar im Haus Venusberg in Bonn nach. Die 2-tägige Veranstaltung wurde von den Lehrern der Realschule plus Mayen Marco Bastiaansen und Dieter Schaefer geleitet und in vollem Umfang vom Politischen Arbeitskreis an Schulen (PAS) finanziert.

Ausgehend von einer Erkundung des eigenen Kleiderschranks lernten die Teilnehmer die Herkunft der Textilien und Schuhe kennen. Sie erhielten Einblicke hinter die glitzernde Fassade der Mode- und Sportwelt auf der einen Seite und lernten auf der anderen Seite die katastrophalen Arbeitsbedingungen kennen, denen zum Teil Gleichaltrige in den Produktionsländern ausgesetzt sind.

Unterstützt von Referenten des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerks (ELAN) entwickelten die Jugendlichen eigene Strategien zum maßvollen und verantwortungsbewussten Konsum. Ihre neuen Erfahrungen sowie praktische Tipps möchten sie nun ihren Mitschülern mit Workshops zum "guten Konsum" vermitteln.