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Erfolgreiche Praxistagschüler

Teilnehmer am Praxistag
Schüler mit der Note sehr gut bzw. mit einem Ausbildungsplatz

(06.06.) Unsere Schüler der 9. Berufsreifeklassen absolvierten in ihrem letzten Schuljahr den Praxistag. Über ein halbes Jahr sammelten sie viele Erfahrung in Berufsleben und Arbeitswelt. Hierbei werden besonders die eigenständige Mitarbeit und das selbstverantwortliche Arbeiten gefordert. Die Abschlussklassen können sich intensiv mit ihrem Beruf auseinandersetzten und testen, ob dieser zu ihnen passt: In diesem Jahr haben viele Schüler ein sehr erfolgreichen Praxistag absolviert und ihn mit Note sehr gut beendet. Durch ihr Engagement und ihre Leistungen in ihren Betrieben, konnten viele Schüler einen Ausbildungsplatz erhalten. Wir gratulieren allen zukünftigen Azubis und wünschen ihnen viel Erfolg für ihren Start ins Berufsleben.

Auf dem Foto sehen sie die Praxistagteilnehmer mit Note sehr gut und den Schülern mit einem Ausbildungsplatz.

Projekttag für einige Schülerinnen und Schüler aus den Praxistagsklassen

Projekttag "Vorstellungsgespräche trainieren"

 

Gemeinsam mit der Firma Jobfly aus Koblenz haben 12 Schülerinnen und Schüler der Berufsreifeklassen 9 am Donnerstag, 03. November 2016 das Seminar "Vorstellungsgesprächtraining" besucht.

Hierbei wurde möglichst realitätsnah ein Vorstellungsgespräch simuliert. Das Training dient der Vorbereitung auf den Ernstfall, der bei einigen Schülern schon bald wirklich eintreten wird. Folgende Fragestellungen wurden praxisnah eingeübt: Wie begrüße ich korrekt? Kann ich während des Gespräches den Augenkontakt halten? Bin ich genügend über den Ausbildungsberuf und den Ausbildungsbetrieb informiert? Spreche ich laut und deutlich?

Darüber hinaus wurde aber auch das äußere Erscheinungsbild in den Blick genommen. Die Schülerinnen und Schüler hatten den Auftrag sich am Projekttag so zu kleiden, als würden sie sich in einem Betrieb vorstellen.

Im Verlauf des Vormittages haben alle gemerkt, dass eine gute Vorbereitung sehr nützlich ist, um die Nervosität in den Griff zu bekommen und gleich von Beginn an zu überzeugen. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: "Das war ein echt gutes Training!"

Der Praxistag in den Berufsreifeklassen

Jede Chance nutzen

 

Das Projekt Praxistag  in der Albert Schweizer-Realschule plus Mayen

 

Was will ich werden? Was kann ich werden? Diese Fragen müssen sich jedes Jahr viele Abgangsschüler aller Schularten stellen. Dabei ist es oft schwierig, die Berufswünsche in die Wirklichkeit umzusetzen, d. h. einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden bzw. die Qualifikationen für einen solchen einzubringen.

Die Berufsorientierung ist daher ein wesentlicher Bestandteil im Unterricht der Albert Schweizer-Realschule plus. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei das Projekt "Praxistag", ein Angebot für den Bildungsgang Berufsreife. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe und bietet eine gezielte Hilfestellung für den erfolgreichen Übergang in die Arbeitswelt.

Nach dem Blockpraktikum von 2 Wochen am Ende der Klasse 8 absolvieren die Schülerinnen und Schüler für die Dauer von bis zu einem guten halben Jahr an einem festgelegten Wochentag ein Tagespraktikum in einem Betrieb ihrer Wahl. Die Praxiserfahrungen werden natürlich im Unterricht reflektiert. Hierbei wirken die Arbeitsagentur und außerschulische Kooperationspartner entscheidend mit. Diese enge Verzahnung des Unterrichtes mit dem Lernort Betrieb ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Arbeitslebens.

Dank der guten Zusammenarbeit mit Betrieben bzw. Firmen aus Mayen und Umgebung kamen über den Praxistag schon etliche Ausbildungsverträge zustande.

Zurzeit befinden sich etwa 60 Praktikantinnen und Praktikanten in den unterschiedlichsten Betrieben im Einzugsbereich der Albert Schweizer-Realschule plus.

Jede Chance nutzen! Nach diesem Prinzip wird auch in Zukunft der Praxistag eine feste Einrichtung in der Realschule plus sein.

 

Erfahrungen im Schuljahr 2015/16

Meine Erfahrungen im Praxistag

Die Schüler der 9. Klasse haben vom Herbst 2015 bis zu Ostern 2016 ihren Praxistag durchgeführt. Ihre Erlebnisse haben sie hier kurz aufgeschrieben.

... meinen PT habe ich in der Lebenshilfe Kita gemacht. Folgende Aufgaben durfte ich dort tun: mit den Kindern puzzeln, basteln, rausgehen, Zähne putzen, Frühstück und Mittagessen verteilen, den Kindern beim Aus- und Anziehen helfen und sie schlafen legen. Ich habe gemerkt, dass die Arbeit doch anders war, als man sich es vorgestellt hat. Weil ich doch viele Aufgaben zu tun hatte. Durch das Praktikum konnte ich in den Beruf reinschnuppern und habe viel dazu gelernt.

... auch ich habe in der Lebenshilfe Kita meinen PT gemacht. Ich habe gemerkt, dass diese Tätigkeit schöne Kindheitserinnerungen hervorruft und sehr viel Spaß macht. Ich habe mich dort wie zu Hause gefühlt.

... meinen PT habe ich im Friseurladen T&T Hair Express gemacht. Folgende Aufgaben durfte ich tun: Haare waschen, Umhang um den Kunden legen; Kaffee, Tee oder etwas zum Lesen anbieten; Maschinen, wie die Scheren und Bürsten reinigen, Haare am Puppenkopf frisieren. Ich habe gemerkt, dass es in diesem Beruf sehr wichtig ist im Team zu arbeiten und das man sehr sorgfältig sein muss. Dieser Beruf ist sehr anstrengend, da man viel stehen muss. Aber es hat mit auch viel Spaß gemacht, besonders wegen dem Kundenkontakt, den vielen Aufgaben und der netten Atmosphäre.

... meinen PT habe ich beim Fliesenlegerbetrieb Krämer gemacht. Zu meinen Aufgabe gehörte: Kleber anrühren, beim Fliesenlegen helfen, die Wände oder den Boden grundieren, Werkzeuge und Fliesenplatten bereitstellen, Fugenmasse verteilen. Ich habe gemerkt, dass diese Arbeit nicht so leicht ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es ist sehr anstrengend und nach einer Weile geht die Arbeit auf die Gelenke. Aber es macht sehr viel Spaß und ich kann es den Schülern nur empfehlen.

... meinen PT habe ich bei Firma Bretz im Bereich Heizung, Klima, Sanitär gemacht. Folgende Aufgaben hatte ich dort zu tun: Ich musste die Heizung kontrollieren und die Rohre an der Ölheizung wechseln, wenn sie verstopft waren. Ich habe gemerkt, dass arbeiten nicht leicht ist, denn wenn man ein Fehler macht, dann kann man ihn nicht mehr rückgängig machen. Man hat also viel mehr Verantwortung, als in der Schule, wo es nur um Noten geht.